Von Dornenkronen und Kopftüchern in Videoclips von Lady Gaga bis BTS – Religiöse Motive als symbolische Verdichtung
Shownotes
Wieso sitzt Lady Gaga in einem Musikvideo bei Jesus auf dem Motorrad? Was bedeutet Karma für Taylor Swift? Warum kommen in einem Clip der K-Pop-Band BTS so viele christliche Symbole vor? Was hat Selbstfindung in der Popmusik mit Religion zu tun? Die Religionswissenschaftlerin Anna Höpflinger befasst sich unter anderem mit der Verwendung religiöser Symbole in Musikvideos und spricht im Podcast über den Kirchenraum in «Alice» von Veronica Fusaro, über Jesus und Judas als Teil einer Motorradgang bei Lady Gaga, über das Verständnis von Karma bei Taylor Swift und das Kopftuch bei Jaqlyn. Es geht um Frauengemeinschaften und eine moderne Interpretation der Ostergeschichte, um Popkultur als verbindendes Element, um Selbstfindung als transzendentem Vorgang und um das Brechen mit binären Kategorien. Und darum, was Hermann Hesse mit K-Pop zu tun hat.
Besprochene Musikvideos (auf Youtube)
- «Alice» von Veronica Fusaro
- «Judas» von Lady Gaga
- «Karma» von Taylor Swift ft. Ice Spice
- «This is who I am» von Jaqlyn
- «Safe me from myself» von Harris J.
- «Blood Sweat & Tears» von BTS
Weitere Informationen
- Website von Anna-Katharina Höpflinger bei der LMU München
- Podcastepisode zu Rap und Religion mit Andrea Sutter: «Islam der Selbstverständlichkeit»
- Podcastepisode mit David Atwood: «‹Hip-Hop is bigger than Religion› – Von Rappern mit Dornenkrone, dem Kendrick-Drake-Beef und Zeremonienmeister:innen»
- Artikel von Studierenden im Magazin facultativ: «Muslimische Rapper:innen – kritisch, feministisch, erfolgreich»
- Zum Roman «Demian» von Herrmann Hesse (im Zusammenhang mit dem Musikvideo von BTS)
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