«Beide lachten und Jesus gab Gas» – Franz Hohler über Gott und die Welt

Shownotes

Wieso macht der Teufel ausgerechnet in Bellinzona Autostopp? Wie kann man als politisch engagierter, mitfühlender Mensch das Böse ertragen, das uns auf Schritt und Tritt begegnet? Wie können Träume helfen, unsere eigene Welt nicht zu vergessen? Zum Jahreswechsel spricht der Schriftsteller und «Allgemeinpraktiker» Franz Hohler über seine religiösen Prägungen und über Figuren in seinen Erzählungen: «Gott und der Teufel gehören zum Mobiliar der Welt», sagt er. Geschichten seien immer Gegenwelten und können dabei helfen, «Inseln des Guten» zu schaffen. Wer keine eigene Welt mitbringen könne, werde erschlagen von der realen Welt. Im Podcast trägt er unveröffentlichte Gedichte vor, das «Gebet der Ungläubigen» und ein Neujahrsgedicht, und liest kurze Geschichten wie «Die Taube» und «Die Konferenz». Ausserdem erzählt er vom Cellospielen und der Kraft der Kunst, von Nonnen, die rund um die Uhr beten, und von Humor als Trauerarbeit.

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